
Vor einem Monat machten sich zwei wackere OSCâler zwecks Saisonvorbereitung auf den Weg nach Berlin. Vom 24. bis zum 26. August besuchten Justus Treubel und Marvin Nebel aus der dritten Mannschaft den dort seit zwei Jahren wohnenden ex OSCâler Jan-Eike Dreier.
Eikes neuer Verein, die SG Rotation Prenzlauer Berg, bot am Freitag Abend eine schlagfertige Truppe auf, um die OsnabrĂŒcker Delegation gebĂŒhrend zu empfangen.
Aus dem geplanten Freundschaftsspiel wurde schnell ein Mini-Turnier, bei dem sich die sechs Tischtennis-VerrĂŒckten im Jeder-gegen-Jeden messen konnten. Ăberaus spannende und ausgeglichene Spiele kamen dabei heraus, wobei glĂŒcklicherweise die TrophĂ€e des Turniersiegers knapp und nach Abwehr von MatchbĂ€llen nach OsnabrĂŒck ging .
Im Anschluss ging es mit der versammelten Mannschaft zum indischen Restaurant, um sich das versprochener Siegerbier abzuholen.
Doch damit nicht genug, der Abend wurde in der âKohlenquelleâ verlĂ€ngert, bis die Nacht schlieĂlich ihre absolute Krönung im Dr. Pong fand. In dieser Kneipe sammeln sich Nacht fĂŒr Nacht verrĂŒckte Berliner, um mit diversen GetrĂ€nken in der einen und einer âPing Pong Kelleâ in der anderen Hand Rundlauf zu spielen. Dass dies ab einer bestimmten Teilnehmerzahl und in Verbindung mit einem gewissen durchschnittlichen Alkoholpegel zu leicht chaotischen ZustĂ€nden fĂŒhrt, erhöhte den SpaĂ fĂŒr die gemischte OsnabrĂŒck-Berlin Truppe nur. Nach vielen âAnfĂ€ngerfehlernâ, einigen Rundlaufsiegen, diversen Bieren und lautstarken Strategiediskussionen war der erste Tag im âTrainingslagerâ Berlin dann im Morgengrauen beendet (wer mehr ĂŒber Dr. Pong erfahren will: hier ein Selbstversuch aus der taz).
Doch auch der zweite Tag gab einiges her, Stadtteilrundgang in Prenzlauer Berg, Skat-Runde im Park, Sportschau und abschlieĂend eine WG-Party mit dem Motto Sport, die erst dann so richtig Fahrt aufnahm, als drei junge Herren mit den roten OSC-Trikots auftauchten und den selbst gebauten Mini-Tischtennistisch in der Wohnung bespielten. So endete auch dieser Tag ĂŒberaus heiter und verleitet uns zu der Hoffnung, diese Tour bald möglichst zu wiederholen. Vielleicht ja mit einem gröĂeren OSC Trupp und einem echten Freundschaftsspiel mit den ĂŒberaus sympathischen Spielern der SG Rotation Prenzlauer Berg. Vielen Dank nochmal an Jan Eike fĂŒr dieses geniale Wochenende.